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Keine Verzweiflungstat"

31.08.2010 Verbandsliga: Kriselnde Bruchköbeler verpflichten Burak - Sorge um Sponsoren

Die SG Bruchköbel befindet sich auf Talfahrt. Tabellen­platz 15, nur ein Sieg aus neun Partien, die zweitschlechteste Abwehr der Ver­bandsliga Süd - das ist die bittere Zwi­schenbilanz. Die Verantwortlichen ha­ben auf die sportliche Misere nun mit der überraschenden Verpflichtung von Mitat Burak vom FC Hochstadt rea­giert. Trotzdem wächst am Wald die Sorge, dass bald Sponsoren abspringen könnten.

Nach dem 0:5-Heimdebakel gegen Ein­tracht Wald-Michelbach sehen die Verant­wortlichen in Bruchköbel die Lage immer noch relativ entspannt. „Natürlich ist die Situation nicht die, die wir uns erhofft oder erwünscht hatten. Aber es passiert im Fußball eben, dass Leistungsträger ihrer Form hinterherlaufen", sagt Abteilungs­leiter Klaus Berggold und spricht damit ein Thema an, dem sich Klaus Dörner be­reits am Wochenende in aller Deutlichkeit gewidmet hatte. Der Trainer hatte die älte­ren Akteure öffentlich kritisiert und ihre Einstellung in Frage gestellt. „Wir müssen ihm zugestehen, die erfahrenen Spieler in die Pflicht zu nehmen. Für mich ist das nachvollziehbar", reagiert Uwe Schnobl, der in den letzten Wochen noch zu den bes­seren Bruchköbelern gehörte, gelassen. Dass ihn Niederlagen kalt lassen bedeutet das aber nicht. „Wenn wir verlieren, habe ich einen miesen Sonntag. Das wurmt und fuchst mich tagelang", macht der Mittel­feldspieler deutlich. Ob diese Auffassung alle Mannschaftskameraden teilen, könne er nicht bewerten, so Schnobl. Den Grund für die Talfahrt der SGB sieht der 26-Jäh­rige zweifellos im mentalen Bereich: „Es fehlen das Selbstvertrauen, der Spaß am Fußball und die richtige Ein­stellung", meint er. In Aktion getreten ist der Verein mit der Verpflichtung von Mitat Burak vom FC Hochstadt. Der Stürmer, der in den ersten sieben Gruppenliga-Spielen drei Tore er­zielte, wechselt als Vertragsamateur an den Wald. Klaus Berggold hält den 27-Jäh­rigen für eine echte Verstärkung. Eine Meinung, die nicht alle teilen. Kritiker sprechen von Aktionismus. Berggold wi­derspricht: „Das ist keine Verzweiflungs­tat. Wir haben ihn geholt, weil wir glauben, dass er uns weiterhilft." Gerade in der Offensive plagten die SGB Probleme: Abel Desta und Mohammed Oukouis sind außer Form, Alexander Schunck ist noch nicht im Vollbesitz sei­ner Kräfte, Volkan Sungun laboriert an ei­ner Knieverletzung, und Özcan Keles ist er­krankt. Wenigstens Rodney Kurz wird die­se Woche ins Mannschaftstraining zurück­kehren. Dazu kommt Burak, ein pfeil­schneller Spieler, der alles andere als den Ruf hat, ein Torjäger zu sein. Weitere Neuzugänge wird es am Wald nicht geben. „Wir haben einen Kader, mit dem wir jetzt weiterarbeiten müssen", sagt Berggold. Auch anderweitige Optionen, wie einen Trainerwechsel, schließt er ka­tegorisch aus. „Klaus Dörner sitzt fest im Sattel, seine Einheiten sind klasse. Für den Abfall unserer Leistungsträger können wir ihn nicht verantwortlich machen", macht Bruchköbels Fußballchef deutlich, i Mehr Sorgen macht sich Berggold um eine andere Variable, nämlich die Sponsoren. Weil die SGB schon 2009/2010 ihren Zielen weit hinterherlief, könnte den Gönnern bald der Geduldsfaden reißen. Als Haupt­sponsor steht allen voran Opel Brass im Fokus - schon mehrfach kursierten Ausstiegsgerüchte, die sich bisher nie bestä­tigten. „Momentan gibt es nichts zu be­fürchten. Wir sind breit aufgestellt, haben viele kleine und große Sponsoren. Jetzt müssen wir auf deren Geduld und Ver­trauen zählen", so Berggold. (HA vom 01.09.2010)

Liebe Fußballfreunde der SG Bruchköbel, endlich ist es soweit.

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Neue Hymne für die SG Bruchköbel

Zum 100-jährigen Jubiläum der Fußball­abteilung der SG Bruchköbel macht ein engagiertes Vereinsmitglied seinem Club ein besonderes Geschenk: Tim Protz­mann, bei Heimspielen die Stimme in der Sprecherkabine, hat ein neues Vereinslied eingesungen. Der Song „Hier kommt die SG aus Bruchköbel“ versteht sich als Dankeschön an die treuen Fans auf dem Sportfeld am Wald. Am Rande der Partie der Traditionsmannschaft erstmals auf­geführt, soll am Dienstag gegen das Pro­fiteam von Eintracht Frankfurt die große Premiere stattfinden. Protzmann lässt es sich nicht nehmen, vor den erwarteten mehreren tausend Zuschauern live zu singen. Unterstützt wird er von den Tän­zerinnen des Niederissigheimer Carnevalsclub. Eine CD-Produktion anläss­lich des Jubiläums ist bereits in Pla­nung.    

Eintracht beschert SG Bruchköbel besonderes Erlebnis - Bundesligist feiert 11:2-Schützenfest

Eintracht Frankfurt hat der SG Bruchköbel zum 100. Geburtstag der Fußball-Abteilung elf Tore einge­schenkt. Das Gastspiel des Bundesligisten auf dem Sportplatz am Wald endete mit einem 11:2. Mit Treffern von Tim Müller (37.) und Igor Rozic (72.) zog sich die SGB lange achtbar aus der Af­färe und hätte gegen eine in prominen­ter Besetzung angetretene Eintracht sogar noch mehr Treffer erzielen kön­nen. Gewinner waren über 2000 Fans, die die Profis aus nächster Nähe begut­achten durften.

Dass sich der Verbandsligist auf heimi­schen Platz nicht kampflos geschlagen ge­ben wollte, machte eine Aktion von Rodney Kurz in der Anfangsphase deutlich. Gegen Maik Franz grätschte der junge Stürmer beherzt und r iss den eisenharten Bundesli­ga-Verteidiger zu Boden. „Ich wollte ihn nicht treffen. Bei uns war nicht übertriebe­ner Respekt, sondern Ehrgeiz vorherr­schend", betonte Kurz nach der Partie. Der Torreigen der Eintracht begann in der 20. Minute, als Marcel Heller flankte und der aus Großauheim stammende Marco Russ zum 1:0 einköpfte. Selim Teber und Caio erhöhten mit Schüssen aus der Halb­distanz auf 3:0, allerdings konnte die SGE im ersten Durchgang nicht mit spieleri­scher Leichtigkeit agieren. Kurz (31.) vergab nach Flanke von Schunck per Direktabnahme eine gute Bruchköbeler Chance. Doch in der 37. Minute war es soweit: Kurz ließ Russ ins Leere grätschen, Franz und Mehdi Mahdavikia ließen Tim Müller in der Mitte laufen, und der Bruchköbeler traf gegen Regionalliga-Torwart Markus Kolke zum 1:3. Ümit Korkmaz stell­te nach einem langen Pass und anschlie­ßendem Dribbling um Steffen Klotzbücher herum den alten Abstand wieder her. Mit 4: l ging es in die Kabine. „Wir haben locker drauflos gespielt und Erfolg gehabt", stell­te Trainer Holger Trimhold fest. Ein bitte­rer Abend war es für Uwe Schnobl und Cem Caput, die verletzt zum Zuschauen verdonnert waren. Michele Pascarella und Torschütze Tim Müller bezahlten ihren en­gagierten Einsatz mit Blessuren und dro­hen nun auszufallen.

In Halbzeit zwei rotierten beide Trainer, die SGB spielte mit Ausnahme von Rozic und Kolodziej in komplett neuer Formation. Schon in der 47. Minute ließ Heller SGB-Zugang Dragan Niksic aussteigen und schob gegen Ersatztorwart Tartaro zum fünften Mal ein. Während Meier und  Caio für die Adlerträger zauberten, blieben Abel Desta und Karim Taous glücklos, Stattdessen köpfte Russ zum 1:6 ein. Der zweite Bruchköbeler Jubel wurde in der 72. Minute laut. Desta übersprintete den eingewechselten  Eintracht-Nachwuchskeeper Erman Muratagic, lief zur Grundlinie und legte zurück auf Igor Rozic. Dessen überlegter Abschluss ins lange Eck  sicherte  das  zweite  SGB-Tor des Abends. „Ein tolles Gefühl. Heute war eben 20 Prozent mehr drin als noch in der Verbandsliga am Sonntag. Hoffentlich können wird den Schwung mitnehmen", meinte Rozic. Dass Günter Gross den Millioneneinkauf Caio mit einem Trick an der Außenlinie düpierte, durfte als letztes SGB-Highlight gelten. In der Schlussphase legten die Frankfurter noch einmal einen Zahn zu. Erst tanzte Korkmaz die Abwehr aus und traf zum 7:2, dann erzauberte Juvhel Tsoumou mit Caio das achte Tor. Der gebürtige Kongolese machte mit einem herrlichen Seitfallzieher auch das 9:2. Teber per Distanzschuss und Faton Toski stellten den 11:2-Endstand her. „Die Eintracht hat auch lockere Pha­sen eingeschoben, aber der größte Unter­schied ist eben die Fitness", analysierte Bruchköbels Stürmer Alexander Schunck. Nach dem Schlusspfiff stürmten vor allem die Kinder auf den Platz, um sich die Auto­gramme ihrer Stars abzuholen. Für SGB-Abteilungsleiter Klaus Berggold, der sei­nen 60. Geburtstag feierte, war es ein ein­maliges Erlebnis: „Ich habe seit 30 Jahren eine Eintracht-Dauerkarte. Für mich und den Verein konnte es kein besseres Ge­schenk geben." Dominik Sharaf (HA vom 09.09.2009)

Startformation SG Bruchköbel: Klotzbücher-Pascarella, Jäger, Kolodziej, Nyman - Müller, Schnarr, Rozic, Eckhardt - Schunck, Kurz  

Startformation Eintracht Frankfurt: Kolke - Ochs, Franz, Russ, Petkovic - Köhler, Teber, Meier, Korkmaz - Caio - Hel­ler.

Tore: 0:1 Russ (20.), 0:2 Teber (27.), 0:3 Caio (31.), 1:3 Müller (37.), 1:4 Korkmaz (40.), 1:5 Heller (47.), 1:6 Russ (71.), 2:6 Rozic (72.), 2:7 Korkmaz (78.), 2:8,2:9 Tsoumou (80., 83.), 2:10 Teber (85.), 2:11 Toski (89.) - Schieds­richter: Taher (Windecken) - Zuschauer: 2000


26.08.2009   Eintracht-Oldies geben klar den Ton an

Im Duell der Traditionsmannschaften der SG Bruchköbel und der Frankfurter Ein­tracht gab es einen klaren Sieger. Vor 275 Zuschauern auf dem Sportfeld am Wald setzten sich die ehemaligen Bundesligaspieler aus der Mainmetropole mit 12:0 durch. Die Oldies kickten mit Clublegen­den wie Charly Körbel, Norbert Nacht­weih, Ronny Borchers, Ralf Falkenmayer oder Uwe Bindewald. Schon zur Halbzeit führte die SGE mit 4:0, zeigte sich bei der Chancenauswertung je nach Betrach­tungsweise fahrlässig oder gnädig. Den Bruchköbelern wurde ein Tor von Oliver Gust wegen Abseits aberkannt und auch in Durchgang zwei schaute der Schieds­richter bei der SGB ganz genau hin: Zwei Fouls an Michael Anicic, mit sechs Tref­fern Frankfurts bester Schütze, zogen Strafstöße nach sich. Den ersten schoss der Gefoulte an den Pfosten, den zweiten hielt SGB-Torwarttrainer Stefan Alraum sen­sationell gegen Andree Wiedener. Die Gast­geber hätten durchaus reüssieren können, vergaben aber durch Michael Bätz und Lutz Hofmann in der Schlussphase größte Chancen. Joachim Jüriens, Eintracht-Tor­wart und Sportlicher Leiter der Bruchköbeler, behielt auf heimischem Terrain die weiße Weste. (HA vom 27.08.2009)


SG Bruchköbel unterstützt die Aktion »Kein Platz für Rassismus!«

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben auch im Fußball nichts zu suchen. Die Fußballer der SG Bruchköbel bekennen Farbe.


Die Ehrenamtskarten des Main-Kinzig-Kreises erhielten:

Wolfgang Bordasch, Manfred Brede, Michael Günther, Martin Heidt, Joachim Jüriens, Frank Ruffieux.

von l.n.r: Joachim Jüriens, Martin Heidt, Manfred Brede, Wolfgang Bordasch, Peter Stutz, 1. Stadtrat Uwe Ringel. Nicht auf dem Bild: Frank Ruffieux und Michael Günther.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, hat Erich Kästner einmal gesagt. „Dieser Satz trifft auf niemanden besser zu als auf Sie, die Sie ehrenamtlich Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen“, bedankte sich Uwe Ringel (1. Stadtrat der Stadt Bruchköbel) im Auftrag von Landrat Erich Pipa am Mittwochabend (27.08.2008) bei der Verleihung der Ehrenamtskarten.  4 der 6 Ehrenamtskarten, die dem Besitzer zahlreiche Vergünstigungen bieten, überreichte Ringel an die engagierten Fußballer. Die Ehrenamtskarten im Main-Kinzig-Kreis können Menschen bekommen, die seit mindestens einem Jahr ehrenamtlich engagiert sind. Der Einsatz muss mindestens fünf Stunden pro Woche in Anspruch nehmen und darf, über die Erstattung von Kosten hinaus, nicht mit einer Aufwandsentschädigung abgegolten werden. Inhaber müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Das Ehrenamt muss in einer Organisation ausgeübt werden und ist vom Vorstand dieser Organisation zu bestätigen.


Informationen über den Punktspielbetrieb siehe 1. bzw. 2. Mannschaft

Spielplan und Ergebnisse der 1. Mannschaft und Spielbericht vom letzten Spiel

Spielplan und Ergebnisse der 2. Mannschaft und Spielbericht vom letzten Spiel

 
  
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